Sonnenschutz für relaxte Tage
Drinnen ist es leicht, sich vor den Gefahren der Sonne zu schützen. Man zieht einfach das Plissee am Fenster herunter und wird somit nicht länger geblendet; die Räume heizen sich nicht zu sehr auf. Draußen dagegen muss man sich anderweitig schützen, um den Gefahren des Sonnenbrands und Sonnenstichs zu entgehen.
Sonnenbrand entsteht durch kurzwellige Sonnenstrahlen, die in die Haut eindringen, das Zellgewebe schädigen und zu einer lokalen Entzündungsreaktion führen, durch die sich die Gefäße weiten und die Haut sich rot färbt. Durch den Austritt von Flüssigkeit ins Gewebe können sich mit der Zeit auch Blasen bilden. Je öfter man Sonnenbrand bekommt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, an Hautkrebs zu erkranken. Ratsam ist es daher, sich mit Sonnencreme mit einem hohen Sonnenschutzfaktor einzucremen und die Gefahrenzonen, wie Schultern, Oberköper, Nase, Ohren, Stirn und Füße gut zu bedecken.
Durch längeren Aufenthalt in der Sonne, zum Beispiel bei körperlicher Anstrengung in großer Hitze, kann es auch zu einem Hitzeschaden kommen, wobei man zwischen Sonnenstich, Hitzekrampf, Hitzeerschöpfung, Hitzekollaps und Hitzeschlag unterscheidet. Ein Sonnenstich entsteht vor allem durch lange Aufenthalte in der Sonne ohne Kopf- und Nackenbedeckung. Durch die langwelligen Wärmestrahlen der Sonne kommt es zur Irritation und Entzündungsreaktion der Hirnhaut des Hirngewebes, was schlimmstenfalls zu einem Hirnödem führen kann. Bemerkbar macht sich der Sonnenstich durch Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Nackenschmerzen und Ohrengeräusche.
Es ist also besonders wichtig, neben dem Auftragen von Sonnencreme eine Kopfbedeckung zu tragen, sich bei großer Mittagshitze lieber in den Schatten zu setzen und auch den Sport lieber in die Morgen- oder Nachmittagsstunden zu verlegen. Oder Sie ziehen sich einfach in den Innenraum zurück, ziehen die Lamellenvorhänge zu und machen ein Nickerchen, bis draußen wieder angenehmere Temperaturen herrschen.